Nach vier Auswährtsfahrten zu Saisonbeginn warteten im ersten Heimspiel die Lokalrivalen des EV Fürstenfeldbruck, der aktuelle Tabellenzweite, auf die junge Woodies-Truppe. Nach der beherzten Leistung der dezimierten Mannschaft zuletzt in Mittenwald trat man diesmal wieder in Bestbesetzung an und nicht nur im Fanlager hoffte man auf weitere Fortschritte und vielleicht einen Achtungserfolg.
Doch wie so häufig waren die Woodies zu Spielbeginn mit ihren Gedanken noch in der Kabine und nach nicht einmal zwei Minuten hatte der Fürstenfeldbrucker Topstürmer seinen ersten Treffer erzielt (2.). Gottseidank hatte der Dachauer Goalie seine gute Form aus dem Mittenwald-Spiel konserviert und gab seiner Mannschaft die Chance, sich erstmal zu sortieren.

Bereits eine Woche später lud der Spielplan zur abermaligen Fahrt nach Mittenwald und damit zur Revanche. Doch der Dachauer Bus war diesmal zwar wieder mit dem Fanclub gefüllt, aber die Mannschaft trat die vierte Auswärtsfahrt in Folge diesmal mit dem allerletzten Aufgebot an: Gleich fünf der erfahrensten Dachauer Spieler fehlten.
Was allerdings zur Aufführung kam, war die Wiedergeburt einer Mannschaft. Getragen von einer souveränen Goalieleistung bot das diesmal noch jüngere Dachauer Team einem körperlich weit überlegenen Gegner mit viel Herz, Laufbereitschaft und Mannschaftsgeist Paroli. Obwohl das von Anfang an unsichere Schiedsrichtergespann viele Nicklichkeiten der zusehends genervten Gastgeber gegen die teilweise einen Kopf kleineren Woodies übersah, hielt das Dachauer Bollwerk im ersten Spielabschnitt und es ging mit einem hochverdienten 0:0 in die Pause.

Mit Wut im Bauch nach der deftigen Niederlage am Freitag ging es am Sonntag gemeinsam im Bus zum nächsten Auswärtsspiel nach Mittenwald. Die Goalies meldeten sich fit, der Fanclub war zahlreich vertreten und die Stürmer schworen sich diesmal mehr Tore zu schießen. Denn – Achtung Binsenweisheit – wer pro Spiel nur einen Treffer erzielt, kann nun mal kein Eishockeyspiel gewinnen.
Die Dachauer freuten sich darüber, dass es diesmal ein richtiges Schiedsrichtergespann gab und waren kaum auf dem Eis, da lagen sie schon 2:0 zurück: Knapp eine Minute war gespielt, da erzielte die SG Mittenwald innerhalb von 10 Sekunden (!) zwei Treffer (2., 2.). Das saß! Der Fanclub verstummte kurzzeitig, doch die Mannschaft berappelte sich, wurde wieder lautstark angefeuert und konnte das weitere Drittel ausgeglichen gestalten. Lohn war der Anschlusstreffer zum 2:1 aus Mittenwalder Sicht (11.), gleichzeitig auch der Pausenstand. Das war schade und eigentlich zu wenig, denn der Gegner hatte noch drei Strafzeiten zu verbüßen und daraus resultierte auch eine eineinhalbminütige ungenutzte 5 gegen 3 Überzahl für die Dachauer Knaben.

Nach der deutlichen Klatsche zum Saisonauftakt in Freising hatte die Mannschaft die lange Pause für ein privates Trainingslager im tschechischen Pilsen genutzt und fühlte sich für das Freitagabend-Spiel in München gut gerüstet. Doch die Woodies fanden nur sehr schwer ins Match im Münchner Weststadion. Der Beginn war fahrig und wie so oft unkonzentriert. Ganz anders die Heimmannschaft, die Meckies der MEKJ München: Die Schießbude früherer Jahre hatte bereits mehrere Ligaspiele absolviert und konnte mit einem Sieg erstmals die Tabellenspitze übernehmen. Das merkte man den Münchner Spielern an, die von Beginn an unaufhörlich das Dachauer Tor berannten. Doch auch der Dachauer Goalie hatte sich vom Freising-Spiel gut erholt und hielt seine Mannschaft mit Glück und Geschick fehlerfrei im Spiel. Ab der 13. Spielminute starteten die Woodies dann ihrerseits erste Entlastungsangriffe und verwerteten ihre dritte Torgelegenheit mit einer feinen Einzelleistung zur vielumjubelten Führung (17.). Doch diese hielt nur eine knappe halbe Minute: Noch in Jubelstimmung lies man dem Gegner allen Raum und alle Zeit der Welt (18.) und es ging mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.

In Freising hoffte die Woodies-Knabenmannschaft auf einen guten Saisoneinstieg. Schließlich hatte man in der bitteren vergangenen Saison gegen den Erzrivalen aus Freising, mit dem man einst eine Spielgemeinschaft bildete, den einzigen Punkt geholt. Die Sommersaison war vielversprechend verlaufen. Das Sommertraining hatte viel Schwung und an der Bande stand ein neues Trainerteam. Die beiden erstmals durchgeführten Vorbereitungsspiele waren noch wenig aussagekräftig: In Burgau holte man gegen die ambitionierte SG Burgau/Augsburg, die hauptsächlich aus Augsburger Nachwuchs bestand, im letzten Drittel einen hohen Rückstand fast noch auf und erzielte selbst zehn Tore. In Mittenwald war das Spiel ohne Schiedsrichtergespann und ohne klare Regelauslegung eher ein Trainingsspiel für die Gastgeber und nicht nur wegen der deutlichen Niederlage in jeder Hinsicht ärgerlich.

Besuchen Sie uns auch bei Facebook.. facebook      

© 2018 ESV Dachau Woodpeckers e.V. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum

Datenschutz

Hosting & Design by BST-System

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok